Zwanziger: Keine Ermittlungen im Ausrüstervertrag | 2007-08-31
Frankfurt/Main - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) muss keine juristischen Folgen wegen der Verlängerung des Ausrüstervertrages mit dem fränkischen Sportartikelhersteller adidas befürchten.
Ich habe heute ein Informationsgespräch mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt geführt. Es wird keine Ermittlungen geben, sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der DFB hatte den Vertrag mit adidas Anfang der Woche mit einem Finanzvolumen von etwa 200 Millionen Euro bis 2018 verlängert und die 500-Millionen- Offerte von Nike ausgeschlagen.
Der Ligaverband hatte heftige Kritik an der Vertragsverlängerung geübt. Zwanziger sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, dass der DFB viel Geld eingebüßt habe. Ich war überzeugt, dass man vor dem Hintergrund der unglücklichen Diskussion Schritte hätte einleiten können, sagte Zwanziger. Diese Befürchtung sei nun ausgeräumt. Bereits 30. August hatte Zwanziger in einem Vieraugen-Gespräch mit Liga- Präsident Reinhard Rauball die Differenzen zwischen den beiden Fußball-Dachorganisationen ausgeräumt.