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Doll: Nicht alles schlecht zu reden | 2006-11-12


Hamburg - Der Trainer des Hamburger SV, Thomas Doll, sprach nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach über seine sportliche Zukunft.

dpa: Herr Doll, bleiben Sie trotz der Misserfolgsserie Trainer beim Hamburger SV?

Doll: Ich habe am Freitag mit der Mannschaft gesprochen, ich hatte das Bedürfnis, ihr mitzuteilen, dass es nicht um den Trainer geht. Ich habe gesagt, wir gehen den Weg gemeinsam. Sie sollten klar ins Spiel gegen Mönchengladbach gehen und sich nur auf sich konzentrieren.

dpa: Wie lange gilt Ihr Ja, ich bleibe?

Doll: Ich bin müde, immer auf die gleichen Fragen zu antworten. Wenn ich einmal Ja sage, ist das so. Ich bin sicher, es werden noch viele Spiele kommen, nach denen man enttäuscht ist.

dpa: Befindet sich der HSV mit nur zehn Punkten aus zwölf Spielen schon in Abstiegsgefahr?

Doll: Das ist überhaupt nicht in meinen Gedanken, wir wollen nicht den Teufel an die Wand malen. Wir sind uns der Situation bewusst und laufen ja nicht pfeifend durch die Gegend. Wir müssen nicht anfangen, alles schlecht zu reden. Die verletzten Spieler werden zurückkommen und sich über einen längeren Zeitraum einspielen.


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