Frankfurt/Main - Schon vor dem letzten Länderspiel des WM-Jahres 2006 hat Franz Beckenbauer Bundestrainer Joachim Löw als ideale Lösung bei der Nachfolge von Jürgen Klinsmann eingestuft.
Löw hat den Übergang nahtlos bewältigt, erklärte der Chef des deutschen WM-Organistationskomitees drei Tage vor dem EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf Zypern. Beckenbauer setzt darauf, dass Löw seine Siegesserie auch in seinem sechsten Spiel als Chefcoach der DFB-Elf (bisher 5:0 Siege und 23:1 Tore) fortsetzen wird. Es wäre schön, auch wenn es nicht immer so glatt laufen wird. Zypern werden wir packen, sagte der Kaiser in einem Interview mit dem Fachmagazin kicker.
Auch aus der Mannschaft bekam der einstige Klinsmann-Assistent, der nach der WM von seinem ehemaligen Chef selbst als Nachfolger auserkoren worden war, nach der ersten Phase viel Lob. Jogi Löw ist unser Glück. Wir kannten ihn, er kannte uns, erklärte Stammspieler Torsten Frings. Es mache schon einen großen Unterschied, ob du einen Trainer bekommst, der mit dir auch mal durch den Dreck gegangen ist und dazu beigetragen hat, dich dorthin zu bringen, wo wir jetzt sind, erinnerte der Bremer Nationalspieler in der Welt an die großen Verdienste von Löw bei der WM-Mission. Hätten wir es im Halbfinale gegen Italien ins Elfmeterschießen geschafft, hätten wir am Ende auch den Titel geholt, blickte Frings nochmals auf das bittere 0:2 gegen den Weltmeister zurück.
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