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FCK hadert nach 2:2 gegen Fürth mit Montagsfluch | 2006-11-14


Fürth - Kaiserslauterns Trainer Wolfgang Wolf sieht schon einen Montagsfluch und war nach der verpassten Rückkehr auf einen Bundesliga-Aufstiegsplatz sehr verärgert.

Wir sind zum wiederholten Mal am Montagabend nicht in die Gänge gekommen. Wir waren in der ersten Halbzeit gar nicht auf dem Platz und haben schlafmützig begonnen, sagte der 49-Jährige. Auch im vierten Montagsspiel der Pfälzer gab es keinen Sieg für den 1. FCK. Zwar rettete der Erstliga- Absteiger nach den Niederlagen in Karlsruhe (0:2), Rostock (0:2) und gegen Freiburg (1:3) diesmal einen glücklichen Zähler, doch der Auftritt des Tabellenvierten bei der SpVgg Greuther Fürth beim 2:2 (1:1) gab wenig Anlass zur Hoffnung auf die direkte Rückkehr ins Oberhaus. Prompt kündigte Wolf eine interne Aussprache an.

Auch in Fürth kam keine Freude auf. Kapitän Thomas Kleine stellte gar die Fähigkeiten seines Teams in Frage. Wenn man um den Aufstieg mitspielen will, muss man solche Spiele gewinnen. Da fehlt uns einfach noch die Klasse, kritisierte der Fürther Spielführer, der nach zwei Nasenbrüchen erneut furchtlos mit einer Gesichtsmaske spielte. Zwei Mal waren die starken Gastgeber vor 5500 Zuschauern in Führung gegangen, das Sturmduo Christian Timm (18. Minute) und Daniel Adlung (54.) verwertete zwei der zahlreichen Torchancen der Hausherren.

Doch die Lauterer nutzten zwei Abwehrfehler der Fürther und kamen durch Noureddine Daham (27.) und Tamas Hajnal (55.) jeweils wenig später zum Ausgleich. Bis auf kleine Phasen haben wir unser bestes Spiel über 90 Minuten gezeigt. Schade, dass wir nicht die verdiente Belohnung bekommen haben, sagte Fürths Trainer Benno Möhlmann. Sein Team hat als Tabellenachter bereits fünf Punkte Rückstand auf den dritten Aufstiegsplatz.

Nachdem Kaiserslautern bis zur Winterpause keine Montagsspiele mehr bestreiten muss, hofft man auf den Aufschwung. Immerhin zeigten die Spieler Selbstkritik. Wir haben eindeutig zu wenig getan, gestand Mittelfeldspieler Sven Müller. Und Stefan Lexa meinte: Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir nach 20 Minuten schon 0:3 hinten gelegen hätten.


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