Cottbus - Energie-Trainer Petrik Sander kann sein Team in dieser Woche erstmals in der laufenden Saison ohne Einschränkungen auf das Bundesliga-Spitzenspiel des Cottbuser Clubs gegen den 1. FC Nürnberg vorbereiten.
Seit Saisonbeginn pendelte Sander zwischen Köln, wo er an der Sporthochschule seinen Trainerschein baut, und seinem Arbeitsplatz in Cottbus. Jetzt absolviert der 45-Jährige ein Praktikum, das Bestandteil der Trainerausbildung ist, im eigenen Club. Die nächsten vier Wochen ist Sander, der offiziell noch als Teammanager geführt wird, damit ganz für seine Mannschaft da, muss aber seine Arbeit genau festhalten. Eine gute Lösung, findet Sander, dessen Trainerlehrgang in Köln noch bis zum 19. Dezember läuft.
Der überraschende Tabellen-Vierte Cottbus ist bereits heiß auf das Duell gegen den Zweiten Nürnberg. Wir wollen alle Heimspiele gewinnen, hat Torjäger Sergiu Radu bereits die mutige Parole ausgegeben. Alle Spieler sind fit - der Club kommt mit gehörigem Respekt in die Lausitz. Was da geleistet wird, verdient höchstes Lob. Das ist auch kein Glück, sondern gute Arbeit, bemerkte Nürnbergs Trainer Hans Meyer, Kenner des Ost-Fußballs.
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