Athen - Der Krach zwischen Griechenlands Sportjournalisten und Europameister-Trainer Otto Rehhagel weitet sich aus. Ganz offiziell rief der Verband der griechischen Sportjournalisten (PSAT) König Otto dazu auf, seine Beschuldigungen zurück zu nehmen.
Der Erfolgstrainer des Fußball-Europameisters hatte tags zuvor behauptet, die Journalisten schafften eine negative Stimmung, indem sie ihn kritisieren.
Wir werden nie auf unser Recht verzichten, zu jeder Zeit zu kritisieren. Das ist unsere Pflicht, hieß es in einer PSAT- Erklärung. Für das Athener Sportblatt Sportime ist der Riss schon jetzt nicht mehr zu kitten. Eine Scheidung Rehhagel- griechischer Fußball ist damit programmiert. Fortsetzung am Samstag, schrieb die Zeitung im Vorgriff auf das EM-Qualifikationsspiel in Piräus gegen Norwegen.
Andere Teile der griechischen Presse nahmen den früheren Bundesliga-Trainer dagegen in Schutz. Otto Rehhagel hat Recht. Es kann doch nicht sein, dass jeder Sportjournalist die Mannschaft-Aufstellung diktiert, meinte die angesehene Zeitung To Vima. Der Fehler Rehhagels sei lediglich, dass er grundsätzlich den Journalisten nicht vertraue und daher nicht richtig die lokale Presse über seine Entscheidungen informiere. Statt zu antworten habe er rumgeschrien, das war sein Fehler meinte To Vima weiter.
Am Vortag war es während einer Pressekonferenz zu heftigen Wortgefechten zwischen Rehhagel und einigen Sportjournalisten gekommen. Sie hatten den Fußball-Lehrer wegen angeblicher personeller Fehlentscheidungen wiederholt kritisiert. Wollt Ihr die Leute einladen oder soll ich es tun. Ihr schafft eine negative Stimmung. Ich will nicht diskutieren. Ich trage die Verantwortung. Ich lade die Leute ein und dabei bleibts, hatte Rehakles den Journalisten sichtlich erregt zugerufen.
Ein großer Teil der griechischen Sportpresse hatte dem Trainer vorgeworfen, nicht zu wissen, in welchem gesundheitlichen Zustand die Spieler sind, die er in die Elf des Europameisters beruft. Zudem lässt sich Rehhagel nach Ansicht der Sport-Presse von Co-Trainer Ioannis Topalidis beeinflussen. Darüber hinaus übersetze Topalidis immer wieder falsch, meinte ein der deutschen Sprache mächtiger griechischer Journalist. Der griechische Fußballverband (HFF) entzog ihm daraufhin die Akkreditierung.
Umbau light: Mit WM-Gerüst Richtung 2008Feilhaber-Wechsel vom HSV zu Derby County perfektReuter, Max und Co.: Abschied von der Bühne Bundesliga0:0 in Stuttgart - Deisler sieht Rote KarteFuß vorausUerdingen bis zur Winterpause ohne PaßlackHerthas Dejagah vorübergehend festgenommen4000 Euro Geldstrafe für Borussia DortmundBanges Frankreich: Letztes Gefecht oder neuer Ruhm?Drogba muss wegen Knieverletzung pausieren1367 |
1064 |
1942 |
1033 |
1489 |
13267 |
13763 |
13610 |
13390 |
13737 |