Heiligendamm - Die Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Nationalspielern die Zahlung von eigenen WM-Prämien an Betreuer der DFB-Auswahl untersagt.
DFB-Präsident Theo Zwanziger begründete die Position gegenüber dem von Kapitän Michael Ballack angeführten Mannschaftsrat damit, dass alle Verbandsmitarbeiter unabhängig von ihrem Einsatzgebiet gleich behandelt werden sollen.
Es gibt beim DFB für alle Angestellten leistungsbezogene Gehälter, deren Höhe ihrem Engagement entsprechen. Darüber hinaus haben wir für die hohe Arbeitsbelastung im Zusammenhang mit der WM ein zusätzliches Monatsgehalt bezahlt. Deshalb habe ich die Nationalspieler gebeten, Verständnis dafür zu haben, dass sie, so gut es von ihnen gemeint ist, nicht weitere Extrazahlungen an einen engeren Kreis von DFB-Mitarbeitern leisten können, erklärte Zwanziger auf der Internetseite des DFB.
Es müsse das Prinzip des Verbandes sein, alle Angestellten wirtschaftlich fair und gerecht zu behandeln, egal ob ihr Aufgabenfeld im Jugendbereich, in der Rechts- und Finanzabteilung oder im Umfeld der Nationalmannschaft liegt, betonte der DFB-Chef: Es freut mich, dass der Spielerrat unseren Standpunkt verstanden hat.
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