Geringes Medienecho auf Schalke-Deal in Russland | 2006-10-11
Moskau - Der Sponsoring-Vertrag zwischen dem Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 und dem Erdgas-Konzern Gazprom hat in den russischen Medien nur ein geringes Echo hervorgerufen.
Die Tageszeitung Iswestija schreibt, dass Schalke neben den bislang eher dürftigen sportlichen Erfolgen zwei unbestrittene Vorteile habe: Das weiß-blaue Logo von Gazprom passt perfekt zu den Vereinsfarben von Schalke.
Die Sporttageszeitung Sowjetski Sport beunruhigt vor allem das Gerücht, Stürmer Alexander Kerschakow von Schalke-Partner Zenit St. Petersburg wechsle in der Winterpause nach Gelsenkirchen. Ein Manager des Petersburger Gazprom-Clubs kommentierte dies mit den Worten: Das ist totaler Blödsinn. Für den FC Schalke 04 hatte Manager Andreas Müller bereits bei der Vertragsunterschrift in Dresden erklärt, dass ein Spieleraustausch mit Zenit nicht angedacht sei.