Frankfurt/Main - Die Fußball-Frauen des 1. FFC Frankfurt sind im UEFA-Pokal-Wettbewerb ausgeschieden. Der Titelverteidiger gewann zwar sein Viertelfinal-Rückspiel gegen den norwegischen Meister Kolbotn IL mit 3:2 (1:0), doch reichte das Ergebnis nicht fürs Weiterkommen.
Die Frankfurterinnen hatten das Hinspiel mit 1:2 verloren. Selbst eine sichere 3:0-Führung durch Sandra Smisek (8./58.) und Petra Wimbersky (50.) genügte den Gastgeberinnen nicht. Solveig Gulbrandsen (66.)und Isabell Herlovsen
(67.) bestraften binnen zwei Minuten krasse Abwehrfehler und schossen Norwegens Meister ins Halbfinale. So bitter kann Fußball sein, sagte FFC-Trainer Hans-Jürgen Tritschoks.
Bereits einen Tag zuvor war der zweite DFB-Vertreter 1. FC Turbine Potsdam gegen Bröndby Kopenhagen auf der Strecke geblieben. Erstmals seit Einführung des Wettbewerbs 2001 steht damit keine deutsche Frauen-Mannschaft im Halbfinale.
Nach der Halbzeit sind wir aggressiver in die Zweikämpfe gegangen und haben uns folgerichtig Chancen erarbeitet, die wir dann auch genutzt haben. Zwei Minuten haben gereicht, um alle Träume zu zerstören, sagte Frankfurts Trainer Tritschoks nach der Niederlage trotz 3:0-Führung. Selbst der Glücks-Cent, den Manager Siegfried Dietrich in der Halbzeitpause gefunden hatte, half nicht mehr. Wir hätten es verdient gehabt, weiter zu kommen. Schade, dass wir nicht mehr dabei sind, sagte er. Wirtschaftlich habe das Ausscheiden jedoch keine Konsequenzen. Es zeige aber, dass es in Europa enger geworden sei.
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