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Wolfsburg nur 1:1 gegen Stuttgart | 2006-10-21


Wolfsburg - Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat seine sportliche Talfahrt mit einem mageren 1:1 (1:1) gegen Angstgegner VfB Stuttgart fortgesetzt.

Mike Hanke (26. Minute) erzielte vor 21 927 Zuschauern in der Volkswagen Arena das einzige Tor für die angriffsschwächste Mannschaft der Liga, die im achten Anlauf den zweiten Saisonsieg erneut verfehlte und weiter in der unmittelbaren Abstiegszone verharrt. Wir haben es nach der Führung versäumt, abgeklärt weiterzuspielen so wie bei unserem Sieg über die Bayern. Das hat der VfB bestraft, sagte VfL-Coach Klaus Augenthaler.

Für die Gäste, die auch die fünfte Auswärtspartie ungeschlagen überstanden, traf Mario Gomez (31.), der in der Schlussphase aber noch zwei Großchancen vergab. Schade, die hätte er machen müssen. Aber auch so können wir mit dem Punkt gut leben. Meine junge Mannschaft kann nicht überall gewinnen, meinte VfB-Trainer Armin Veh. Sein Team behielt Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen.

Bei prächtigen äußeren Bedingungen mit Temperaturen um 18 Grad hatten die taktisch umformierten Hausherren den Torschrei bereits nach gut drei Minuten auf den Lippen. Jacek Krzynowek flankte von rechts in den Strafraum auf Isaac Boakye. Der Ghanaer, der erstmals in der Wolfsburger Startelf stand, legte auf Hanke ab. Der aber traf lediglich die Latte des Stuttgarter Gehäuses. Im zweiten Anlauf machte es der Nationalstürmer, der agil wie lange nicht wirkte, besser. Krzynowek schloss einen erneuten Flankenlauf mit einer präzisen Eingabe ab, die Hanke aus Nahdistanz zu seinem zweiten Saisontor abschloss. Auch hier sah die VfB-Deckung, der der verletzte Chef Fernando Meira fehlte, alles andere als sicher aus.

Die Antwort der Schwaben, die die reifere Spielanlage demonstrierten, ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Cacau bediente Gomez, und der ließ VfL-Torhüter Simon Jentzsch mit einem präzisen Schuss ins rechte untere Eck keine Abwehrmöglichkeit. Für den VfB-Angreifer war dies bereits der fünfte Treffer im fünften Spiel in Serie. Der 21-jährige U21-Nationalspieler hätte noch vor der Pause beinahe sogar das sechste folgen lassen, aber Jentzsch parierte seinen 18-Meter-Schuss glänzend.

Auch nach dem Wiederanpfiff bekamen die Wolfsburger Zuschauer ein für ihre mittlerweile bescheiden gewordenen Ansprüche ansehnliches Spiel zu sehen. Tore zu bejubeln gab es jedoch nicht. Beide Angriffsreihen fanden nicht die Mittel, um die gegnerischen Verteidigungsreihen entscheidend in Verlegenheit zu bringen. So ging die Punkteteilung am Ende in Ordnung.


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