Sport News :: Fussball News

SPORT NEWS:

SPORTWETTEN:

POKER

ARCHIV:

LINK EXCHANGE:

Cottbus sammelt Punkte gegen den Abstieg | 2006-10-22


Aachen - Der vermeintliche Absteiger Nummer 1 lässt die Konkurrenz staunen. Energie Cottbus ist nach dem 2:1 (0:1) bei Alemannia Aachen in der Auswärtstabelle besser als große Clubs wie Bayern München, Schalke 04, der Hamburger SV oder Bayer Leverkusen.

Wir liegen im Plus und über Soll, sagte Petrik Sander, der Trainer der Fußball-Mannschaft aus Deutschlands kleinster Bundesligastadt, nach dem zweiten Auswärts-Dreier der Saison und dem Ende der Serie von drei Spielen ohne Sieg.

Und nicht nur die Punkte zählen: Nach dem 1:0 am dritten Spieltag in Bochum verschafft das neuerliche Erfolgserlebnis beim zweiten Mitaufsteiger den Lausitzern einen wichtigen psychologischen Vorteil. Das Zustandekommen indes war in der Entwicklung kurios. In den ersten 45 Minuten war Cottbus völlig unenergisch, ehe sich alles zum Guten wenden sollte. Aber es wäre übertrieben zu sagen, 45 Minuten hätten uns gereicht, widersprach Sander der These, sein Team bestünde nur aus Halbzeit-Kickern.

Doch heftigst gebangt wurde bei Energie schon. Aachen war nach zwei vorangegangen Siegen obenauf und spielte die Gäste vor 19 873 Zuschauern im Tivoli-Stadion anfangs fast schwindelig. Das 1:0 durch einen herrlichen Freistoß des ehemaligen Cottbusers Laurentiu Reghecampf (16. Minute) drückte die hohe Überlegenheit der Westdeutschen nur unzulänglich aus. Der Knackpunkt war, dass wir das zweite Aachener Tor verhindert haben, sagte Sander später.

Sein Aachener Kollege Michael Frontzeck konnte nur beipflichten: In den ersten 45 Minuten haben wir das Spiel nicht zu Ende gespielt, und dafür wirst du bestraft. Dafür sorgte Energie in beeindruckender Manier: Vlad Munteanus fünftes Saisontor mit einem Volleyschuss war eine fußballerische Augenweide (65.), und Timo Rost (75.) machte Aachens zweite Heimniederlage nach dem 0:1 gegen Schalke perfekt.

Euphorisch wurde bei Cottbus keiner, obwohl der Mut und der Offensivdrang der Energie-Elf in den zweiten 45 Minuten Anlass genug dafür gegeben hätten. Bei uns wissen alle, worum es geht. Nur um den Klassenerhalt, sagte Rost. In diesem Ziel sind sich Cottbus und Aachen einig: Drin bleiben heißt die Maxime, nur nicht nachgeben. Die Reaktion bei den Alemannen war dementsprechend sachlich: Ein Schock ist das nicht, uns war klar, dass wir irgendwann auch wieder verlieren würden, sagte Aachens Spielführer Reiner Plaßhenrich.

Zwei seiner Kollegen waren dennoch angefressen. Wir haben zwei, drei Mal gepennt, trauerte Reghecampf verlorenen Punkten hinterher. Wenn man nur 45 Minuten spielt, ist es schwer, sagte Sascha Dum zu dem unerklärlichen Nachlassen nach dem Seitenwechsel, ohne es zu begreifen. Frontzeck sprach den Seinen vor dem Zweitrundenspiel im DFB-Pokal gegen Aue sofort frischen Mut zu: Das gibt uns keinen Knacks. Eine Niederlage wird uns doch nicht umwerfen.


FIFA reduziert Türkei-Strafe - Freude bei Huggel
Bierofka-Verletzung schmerzt den VfB
Frings droht Ärger mit Ex-Club Borussia Dortmund
1. FC Köln gewinnt 13:1 bei Landesligist Isny
Ahlen verlässt Tabellenende: 3:0 über Braunschweig
Wolfsburg gegen Werder unter Druck
Nachfolger für Charisteas: Werder holt Zidan
Heisse Phase der WM-Qualifikation beginnt
Ballack steht im Fall Wörns zu Klinsmann
Thiam sauer auf VfL-Manager Fuchs

1474 | 1653 | 1393 | 1977 | 1782 | 13751 | 13457 | 13505 | 13061 | 13041 |