Stuttgart - Der Fan-Forscher Gunter A. Pilz hat an den deutschen Fußball plädiert, die Aktion Zeig dem Rassismus die Rote Karte nicht als ein einmaliges Event zu sehen und künftig den Strafenkatalog konsequent anzuwenden.
Die Aktion ist begrüßenswert, weil sie viele Mitläufer zum Nachdenken anregt, sagte der Soziologe aus Hannover der dpa. Aber man muss so etwas immer wiederholen und weitertragen. Man muss die Statuten runterbrechen bis in die Kreisligen. Pilz forderte auch Mitspieler von betroffenen dunkelhäutigen Profis wie Schalkes Nationalspieler Gerald Asamoah auf, sich deutlicher hinter ihre Kollegen zu stellen.