Turin - Der Liga-Skandal und der Zwangsabstieg in die zweite Liga sind dem italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin teuer zu stehen gekommen.
Die am 26. Oktober vorgelegte Saisonbilanz weist bis zum 30. Juni ein Minus von 36,5 Millionen Euro aus, berichtete die La Gazzetta dello Sport. Im Vergleich zur oft hoch verschuldeten Konkurrenz steht Juve damit aber immer noch gut da, auch wenn das Ergebnis für Turiner Verhältnisse sehr schlecht ist. In den vergangenen Jahren hatte Juventus als einer der wenigen italienischen Fußballclubs oft sogar Gewinne eingefahren.
Gefährdet ist die Zukunft des Clubs trotz des Verlustes jedoch nicht. Durch Spielerverkäufe und Gehaltskürzungen spart Juve rund 100 Millionen Euro, die die Bilanzen in den nächsten Jahren entlasten sollen. Gelingt der Mannschaft dann noch der anvisierte direkte Wiederaufstieg in die Serie A, sind die Finanzen des Clubs langfristig dank lukrativer Sponsoren- und Fernsehverträge gesichert.